»Mit seinem Engagement macht Charles Linsmayer bewusst, wie vielstimmig die Schweizer Literaturgeschichte ist.«
St. Galler Tagblatt
Benannt nach dem Frauenfelder Huber Verlag, in dem ab 1987 die ersten Bände herausgegeben wurden, sind bei »Reprinted by Huber«, herausgegeben von Charles Linsmayer, über vierzig Werke aus allen Sprachregionen der Schweiz erschienen: von A wie Annemarie Schwarzenbach bis W wie Gertrud Wilker, dazu die Werkausgabe des grossen Erzählers Kurt Guggenheim. Ehe Charles Linsmayer beispielsweise 1987 ›Das glückliche Tal‹ neu herausbrachte, war Annemarie Schwarzenbach nahezu unbeachtet. Heute ist sie eine Kultautorin der Schweizer Literatur. »Ohne Charles Linsmayer wäre ein Teil der Schweizer Literatur längst und für immer in Vergessenheit geraten«, so die Neue Zürcher Zeitung.
Jeder Band von »Reprinted by Huber« ist schön gesetzt, gebunden mit Schutzumschlag und bietet einen einmaligen Mehrwert: Der literarische Text wird immer ergänzt durch eine ausführliche, reich bebilderte Biographie des Autors oder der Autorin, die die perfekte Einführung oder Ergänzung zum Leseerlebnis bildet. Die Schweizer Literatur des 20. Jahrhunderts hat mehr zu bieten als nur Dürrenmatt und Frisch – das zeigt »Reprinted by Huber« eindrücklich. Das Programm versteht sich als Einladung, die andere Seite der Schweizer Literatur kennenzulernen.
»›Reprinted by Huber‹ ist inzwischen zu einem Kaleidoskop der literarischen Schweiz angewachsen. Eifriger hat in der Schweiz keiner das Versunkene wieder ins Bewusstsein geholt. Charles Linsmayer begnügt sich nicht damit, die Bücher aus den Verliesen der Bibliotheken heraufzuholen. Jedes Buch versieht er mit seinem Nachwort zu Autor und Werk. Diese mit fiebriger Akribie geschriebenen werkbiografischen Essays ergäben in ihrer Gesamtheit eine Enzyklopädie des hiesigen Literarischen Schaffens.«
Roman Bucheli / Neue Zürcher Zeitung»Charles Linsmayer ist einer der namhaftesten Literaturkritiker der Schweiz. Er ist einer, der nicht mit bösen Verrissen sich selber in Szene setzt, ein Liebender, kein Hasser. Sein ureigenstes Metier ist die Vermittlung zwischen Schreibenden und Publikum im Dienste der Schweizer Literatur.«
Hansjörg Schneider / Basler Zeitung
