Beschreibung
Eine Liebende unterläuft die prüde Moral ihrer Epoche
Sein hinreissendstes Stück Prosa hat der Genfer Patrizier mit La puritaine et l’amour/Genfer Liebe 1913 vorgelegt: der heimlichen Lovestory einer respektablen Genfer Bankiersgattin mit einem jungen Assistenten ihres Mannes. So zart-poetisch das im Verzicht endende Verhältnis der beiden zwischen Verliebtheit und bürgerlicher Moral erzählt ist: in Genf verurteilte man der Roman von der Kanzel der Kathedrale herab, während er in Paris als einer der grossen Liebesromane der Epoche gefeiert wurde.






